Gartenblumen

Pflege von Gartenblumen

Eine Umgebung ohne farbenfrohe und aromatische Blüten wirkt trostlos rund ums Haus und im Garten. Um ihre Schönheit zu bewahren, ist es wesentlich, sie gewissenhaft zu versorgen. Hierzu zählen das Bewässern, Düngen, Unkraut entfernen und Bearbeiten des Bodens.

Im Garten gedeihen Blumen nicht so anspruchsvoll wie Indoor-Pflanzen. Sie bevorzugen das Freie Leben, in der Sonne und in den kühleren Stunden. Dennoch benötigen auch sie Zuwendung. Einzig durch sorgsame Pflege können Krankheiten vermieden und ein vorzeitiges Verblühen verhindert werden, wodurch sie über einen längeren Zeitraum hinweg schön blühen können.

Wie gießt man die Gartenblumen richtig?

Die Frequenz des Gießens hängt von den Witterungsbedingungen und dem Typ der Pflanze ab. Einige Arten (z.B. Ringelblume, Schote und andere Einjährige) benötigen viel Feuchtigkeit. Andere sind anspruchsloser, wie Mohn, Schleierkraut und Malfa, die Trockenperioden gut vertragen.

Es gilt, beim Gießen achtsam vorzugehen:

  • Es ist besser, seltener aber gründlicher zu gießen, damit das Wasser bis zu den Wurzeln vordringen kann. Pflanzen, die häufig nur leicht bewässert werden, verlieren Blütenblätter und ihre Blätter vergilben. Auch bei häufigem Gießen erreicht das Wasser nicht immer die Wurzeln, was zu Wassermangel führt.
  • Verwenden Sie einen sanften, feinen Strahl zum Gießen. Idealerweise sollte ein Sieb über die Wurzeln gelegt werden. Dieser Aspekt wird oft von Anfängern unterschätzt, was zu Problemen mit den Gartenblumen führt:
    • - Übermäßiges Gießen auf die Blätter kann zu Sonnenbrand führen.
    • - Wasser, das auf ihrer Oberfläche verdunstet, lässt sie ihre Form verlieren.
    • - Die Gefahr, dass Wasser an die Knospen gelangt, steigt und manche Pflanzen vertragen das nicht. Lupinen verlieren beispielsweise stark an Attraktivität.
  • Gießen Sie je nach Tageszeit. Stehen die Blumen den ganzen Tag in der Sonne? Dann gießen Sie am Abend. Berücksichtigen Sie auch den Schattenverlauf: Gießen Sie die Gartenblumen, wenn sie im Schatten stehen, egal ob am Abend oder Morgen.

Indem Sie diese einfachen Regeln für die Pflege von Gartenblumen befolgen, können Sie sicherstellen, dass sie gesund und schön aussehen und lange blühen.

Wie wird der Boden bearbeitet?

Das Durcharbeiten des Bodens ist ein weiterer bedeutender Schritt bei der Pflanzenpflege. Das Umgraben des Bodens unter Pflanzen und Beeten ist aus mehreren Gründen unumgänglich:

  • - Entfernung von Unkraut.
  • - Verbesserung des Luftaustauschs in der Bodenschicht.
  • - Erhaltung der Feuchtigkeit des Bodens.

Ohne regelmäßige Pflege und Bearbeitung bildet sich eine harte Kruste auf dem Boden, die die Verdunstung von Wasser beschleunigt. Das Ergebnis? Es bleibt weniger Feuchtigkeit für die Wurzeln verfügbar. Die Kruste beeinträchtigt auch den Zugang von Sauerstoff zu den Wurzeln. Diese beginnen zu ersticken.

Wenn bereits Pflanzen im Garten gepflanzt sind, wird eine flache Durcharbeitung der Oberflächenschicht durchgeführt. Dies soll die Kruste aufbrechen. Bearbeiten Sie den Boden im Frühjahr bis zu einer Tiefe von 10 cm und im Sommer nicht mehr als 6 cm (bei tieferem Bearbeiten besteht die Gefahr, dass der Boden austrocknet). Die Häufigkeit der Bearbeitung hängt von der Bodenart ab: schwere und kompakte Böden sollten häufiger bearbeitet werden als leichte Böden.

Wie wichtig die Bearbeitung bei der Gartenblumenpflege ist, zeigen die Beobachtungen unserer Experten: Eine einzige, rechtzeitig durchgeführte Bearbeitung kann zwei Bewässerungen ersetzen (so positiv wirkt es sich auf die Aufbewahrung der Bodenfeuchtigkeit aus).

Wie kann man Unkraut bekämpfen?

Bei der Bekämpfung von Unkraut geht es darum, Konkurrenten zu eliminieren, die den Gartenblumen Nährstoffe und Wasser wegnehmen. Gärtner haben heute mehrere Optionen, darunter:

  • - Mechanisch: Hierbei wird der Boden gelockert und dann mit einer Gabel oder Schaufel umgegraben.
  • - Chemisch: Hierbei werden spezielle, bereits einsatzbereite Mittel verwendet, die im Handel erhältlich sind.
  • - Biologisch: Hierbei wird der Boden mit einem Material abgedeckt, das kein Licht durchlässt. Das Unkraut stirbt auf diese Weise natürlich ab.

Die Verwendung chemischer Mittel ist umstritten, da nicht bewiesen ist, ob sie nur Unkraut bekämpfen oder den Zustand der Blumen beeinträchtigen.

Düngung

Blumen im Garten werden mit Mineraldünger gedüngt. Dies hat zum Ziel, den Boden nährstoffreicher zu machen. Pflanzen wachsen gesünder, sind widerstandsfähiger gegen aggressive Bedingungen und blühen besser, wenn sie ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden.

Düngung ist bei mehrjährigen Gartenblumen sehr wichtig (einjährige Blumen sind in dieser Hinsicht weniger anspruchsvoll). Die Düngung erfolgt im Laufe des Jahres in drei Phasen:

  • - Frühjahr, wenn der Boden ausgetrocknet ist.
  • - Während der Bildung von Knospen.
  • - Während der Blütezeit.

Zu diesem Zeitpunkt haben die Blumen einen höheren Bedarf an Mikronährstoffen.

Vorbereitungen auf kalte Temperaturen

Gärtner bereiten ihre mehrjährigen Pflanzen auf den Winter vor, indem sie die Blütenstiele zurückschneiden, sie mit einem Fungizid behandeln und das Wurzelsystem schützen. Einjährige Gartenblumen werden hingegen entfernt.

  • 1. Blütenstiele werden auf eine Höhe von 10 cm über dem Boden beschnitten.
  • 2. Die Pflanzen werden mit einem Pilz- und Schimmelschutz behandelt.
  • 3. Das Wurzelsystem wird mit Mulch oder einer anderen Art von Schutz bedeckt.
Diese Maßnahmen helfen den Blumen, nicht nur den ersten Frost, sondern den gesamten Winter zu überdauern.

Blumengartenpflege ist komplex und erfordert besonders bei großen Gärten viel Aufwand.

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